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Interview: Recruiting auf LinkedIn

Wie Personaler LinkedIn und XING Profile lesen

Im Interview mit der Social Media Expertin Friederike Gonzalez Schmitz habe ich ein paar Insights gegeben, wie ich Online Profile lese. Und wie ich die Darstellung und Inhalte bewerte, interpretiere und nutze. Wir werden immer mehr zum gläsernen Menschen. Gut ist es, wenn man weiß, wie man dies für dich zu nutzen weiß.

Talent Researcher

Wie gut die Organisation ist hängt oft davon ab, wie gut die Menschen in der Organisation sind, also welche fachlichen Fähigkeiten und welche Erfahrungen sie mitbringen. Viel wichtiger ist jedoch, wie sie sich in die Organisation eingleidern und diese nach vorne bringen, vorantreiben.

Das Recruiting ist damit ein wichtiger Aspekt in der Organisationsentwcklung. Die Wahl des richtigen Kandidaten oder der richtigen Kandidatin will also gut überlegt sein. Online Profile auf XING oder LinkedIn können viel Aufschluss über den Kandidaten geben.

Das potentielle Team kann sich vorab also schonmal ein gutes Bild über den Zuwachs machen und gezielt aussuchen, wen man aktiv ansprechen möchte.

Über die Recruiter-Sichtweise erfahrt ihr hier im Interview mehr.

Auszüge:

"Ein Online-Profil ist ja kein Lebenslauf. Das bildliche Profil eines Menschen zeigt auch nicht die volle Persönlichkeit.
Das LinkedIn-Profil soll Profil zeigen, etwas woran man hängen bleibt. Ein Online-Profil (anders wie der Lebenslauf) hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Also nur das reinschreiben, was für das Profil, die (berufliche) Persönlichkeit wichtig ist."

"Interessant ist hier der „Track Record“. Was hat jemand in einem bestimmten Zeitraum erreicht. Häufige Jobwechsel sind in der heutigen Zeit kein Makel mehr, so lange dahinter überlegte Entscheidungen stehen bzw. nachvollziehbare externe Gründe.
Hat die Person in 18 Jahren eine Richtung gehabt, verschiedene Tätigkeiten ausgeübt bzw. in einer Position / Funktion gearbeitet, die sich stark gewandelt hat, spricht es dafür, dass man sich mitentwickelt hat. Hat man mehrere „parallele moves“ gehabt, hat man also das Gleiche in grün gemacht, sieht das nicht unbedingt nach Entwicklung aus."

"Viele machen den Fehler, dass sie bei der Jobsuche sehr vergangenheitsorientiert sind, dabei geht es ja darum, was man wo mit wem zukünftig machen will.
Welche eigenen Ziele hat man? Wer will man sein? Wofür, also für welches höhere Ziel, will man arbeiten. Was ist die Motivation für den neuen Job? (Kleiner Tipp: Geld verdienen ist kein Ziel, sondern nur Mittel zum Zweck.)
Was bringt man mit, welche Fähigkeiten, Erfahrungen, Attitüden, die einem dabei helfen, diese Ziele zu erreichen. Für mich als Recruiterin ist interessant, ob jemand „nur verzweifelt irgendeinen Job sucht“ oder ob die Person wirklich weiß, was sie will."

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